Aktuelles  

Geschichte

 

Newsletter

 

Links

 
Archiv  
Mitglieder  
Dokumente    

 

 

Europas Parlamentarier auf dem Prüfstand

Die Katholischen Familienverbände erarbeiteten Wahlprüfsteine und testen die EU-Parlamentarier auf ihre Familienfreundlichkeit.

Wien, 10. Mai 2004: Die Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE) testet die Kandidaten ihrer Mitgliedsländer, die für die EU-Parlamentswahl kandidieren, auf ihre Familienfreundlichkeit. Anhand von Wahlprüfsteinen werden die künftigen EU-Parlamentarier aufgefordert zu sieben familienrelevanten Themenbereichen Stellung zu nehmen. "Ziel einer familienfreundlichen und zukunftsorientierten Europapolitik muss es sein, gemeinsame Mindeststandards für alle EU-Länder zu definieren", sagt Johannes Fenz, Präsident der Föderation der Katholischen Familienverbände Europas.

Die FAFCE prüft an Hand der Themen Beschäftigungs- und Sozialpolitik, Wirtschafts- und Einwanderungspolitik sowie Medien, Bioethik, Entwicklungspolitik und juristische Kooperation der Mitgliedsländer, ob sich die Kandidaten, die sich der EU-Wahl stellen, für eine familienfreundliche Politik stark machen. Präsentiert wurden die von der FAFCE erstellten EU-Wahlprüfsteine im Rahmen der CIVITAS, der Messe für Nicht-Regierungsorganisationen, die am 2./.3. Mai in Padua, stattfand.

Nach dem Startschuss in Padua beginnen die elf Mitgliedsorganisationen der FAFCE in ihren Staaten mit der Befragung der Kandidaten. Die Ergebnisse der Wahlprüfsteine werden zwei Wochen vor der Wahl zum Europäischen Parlament auf der Homepage der FAFCE veröffentlicht.

"Wir dürfen nicht in die Selbstverständlichkeitsfalle tappen", sagt FAFCE-Präsident Johannes Fenz, "und glauben, dass Familien unter immer schwierigeren Rahmenbedingungen auch weiterhin ihre gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen können. Um den Familien einen entsprechenden Handlungsspielraum zu verschaffen, muss die Politik für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen." Fenz kann sich als gemeinsame Mindeststandards aller EU-Mitgliedsländer etwa die Festlegung auf einen vereinbarten Prozentsatz der Barleistungen der Brutto-Inlandsprodukte für Familienförderungen sowie das Recht auf Teilzeit vorstellen.

Präsident Fenz ermuntert die Familien, am 13. Juni zur Wahl zu gehen: "Familien in 25 Ländern Europas haben an diesem Tag die Möglichkeit, für die Kandidaten zu votieren, die ihre Anliegen am besten in Brüssel vertreten."

Wahlpfüfsteine (pdf-Dokument) >>

 

 

 

 

<< Home