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Semaines Sociales de France :Katholische Familienverbände fordern familienpolitische Mindeststandards innerhalb der EU

Im Rahmen der Semaines Sociales de France, einem Treffen gesellschaftspolitisch engagierter Christen in Lille/Frankreich, sprach sich Johannes Fenz, Präsident der Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa für die Festlegung von Mindeststandards unter Beibehaltung der nationalstaatlichen Familienpolitiken in der Europäischen Union aus. Die Mitgliedstaaten sollten sich laut katholischer Familienverbände auf einen verbindlichen Prozentsatz des Bruttoinlandsproduktes für die Barleistungen für Familien festlegen. Zu dem fordert Johannes Fenz eine Familienverträglichkeitsprüfung von Gesetzen mit der Einbindung von Nicht-Regierungsorganisationen und die materielle Absicherung vor Armut bezüglich der Realisierung des Kinderwunsches als "kleinsten gemeinsamen Nenner" in der europäische Familienpolitik.

"Um Europas Zusammenhalt zu sichern, müssen Sozialleistungen für bestimmte Gruppen der Gesellschaft innerhalb der Union so ausgeglichen wie möglich sein" stellt Johannes Fenz fest. Der Präsident der Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa legte in einem Workshop der Semaines Sociales de France mit dem Arbeitstitel "Familien und Gesellschaft" mögliche Ziele europäischer Familienpolitik dar. Neben der Festlegung von Mindeststandards sind dies für die katholischen Familienverbände die ideologische Stärkung des Wertes der Familie, die Beibehaltung des Subsidiaritätsprinzips im familienpolitischen Entscheidungsprozess und die Vernetzung von Politik und Zivilgesellschaft.

Die Semaine Sociale de France versteht sich als Begegnungsplattform aktiver und engagierter Christen, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigen. "Europa- auf dem Weg zu einer europäischen Gesellschaft" wählten die Veranstalter als Titel des 100jährigen Jubiläums der Semaine Sociale. Europäische Spitzenpolitiker wie Romano Prodi, Jacques Delors und Jean-Claude Juncker wandten sich in ihren Referaten an ein Publikum, das aus allen Teilen Europas vom 23.-26. September nach Lille kam

Referat von Präsident Fenz als PDF >>

101 Argumente für den freien Sonntag

Die Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa startete mit dem Katholischen Familienverband Österreichs eine gemeinsame Kampagne, um den Wert des Sonntags als arbeitsfreien Tag bewusst zu machen.

101 Argumente, die aus dem konkreten Leben gegriffen sind und die gesellschaftliche Bandbreite der Befürworter/innen eines arbeitsfreien Sonntags widerspiegeln, stehen für die Möglichkeiten, die ein gemeinsamer freier Tag in der Woche für die Familie mit sich bringt.

Präsentiert wurde die Kampagne im Rahmen des Festes für den freien Sonntag am Samstag, den 18.9. 2004, im Schloss Battyani in Kittsee/Österreich, das von der Allianz für den freien Sonntag und der Gewerkschaft der Privatangestellten Österreich (GPA) organisiert wurde.

Mit dieser Kampagne hat sich die FAFCE auch bei den Semaines Sociales de France in Lille präsentiert. Viele der insgesamt 4.500 Besucher/innen interessierten sich für die Aktion 101 Argumente für den freien Sonntag.

Folder als PDF >>

 

 

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