FAFCE-Präsidenten sehen Aufholbedarf in der Elternbildung im Bereich
der Neuen Medien
In ihrer Herbstkonferenz haben die Präsidenten der FAFCE-Mitgliedsorganisationen
die Notwendigkeit von Elternbildungsinitiativen im Bereich der Informationstechnologien
erkannt und ein diesbezügliches Projekt in das Arbeitsprogramm 2006
aufgenommen.
Straßburg
wurde als Tagungsort des diesjährigen Präsidententreffens vom
25. bis 26. Oktober 2005 ausgewählt, weil die Teilnehmer an der parlamentarischen
Intergroup "Familie und Schutz des Kindes" am Mittwoch, den
26. Oktober 2005, teilnahmen. Die FAFCE konnte in Absprache mit der Vorsitzenden
der Intergroup, Frau
Maria Panayotopoulos-Cassiotou, (im Bild mit FAFCE-Präsident
Fenz) ihr Anliegen, nämlich "die neuen Informationstechnologien
und ihre Auswirkungen auf Kinder" thematisieren. Experten aus Frankreich
und Österreich, sowie die französische Berichterstatterin im
EU-Parlament über die Empfehlung bezüglich des Jugendschutzes
im Rahmen der überarbeiteten Fernsehrichtlinie, Frau De Sarnez, gaben
einen Situationsbericht ab. Neben
den Chancen, die Internet und Handy für Kinder bieten, sind aber
ernste Gefahren wie die Konfrontierung mit altersinadäquaten Inhalten,
die Konsumdauer, Kosten usw. thematisiert worden. Frau De Sarnez sprach
sich eindeutig für strengere gesetzliche Bestimmungen im Bereich
des Jugendschutzes im Internet aus. Der Zugang von Herrn Hechenberger
(Bild rechts) von der Plattform
Saferinternet besteht in der Hebung der erzieherischen Kompetenz der
Eltern, damit diese ihre Rolle als Erzieher im Bereich der Neuen Medien
besser wahrnehmen können. Die FAFCE unterstützt diesen Ansatz
und hat im Rahmen des Sokrates-Programmes der EU ein Projekt zur Elternbildung
im Bereich der Neuen Medien eingereicht.
Am 25. Oktober beschäftigten sich die FAFCE-Präsidenten im
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit der Europäischen
Sozialcharta. Kurz zuvor wurde die Ermächtigung der FAFCE erneuert,
im Rahmen der Sozialcharta Kollektivbeschwerden einzubringen.
Die Internen Schwerpunkte der Tagung waren die Etablierung eines ständigen
Geschäftsführers für die FAFCE, die Verabschiedung des
Arbeitsprogramms 2006 und die Entlastung der Geschäftsführung.
FAFCE-Präsidenten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
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