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Vollversammlung 2005 der Internationalen Non-Governmental Organisations (INGOs) im Europarat

Die neue Geschäftsordnung der Vollversammlung, des Liaison Komitees und der thematischen Gruppen, die durch den im vorigen Jahr erlangten partizipatorischen Status im Europarat notwendig wurde, stand im Mittelpunkt der diesjährigen Vollversammlung der INGOs im Europarat.
Die verschiedenen Anmerkungen, vor allem seitens der Europäischen Konföderation der Polizei (EUROCOP) und dem Internationalem Lions-Club, wurden im Plenum diskutiert und zum Teil in die neue Geschäftsordnung eingearbeitet. EUROCOP insistierte vor allem auf die zeitgerechte schriftliche Übermittlung der betreffenden Dokumente wie Tagesordnungen und Jahresberichte der verschiedenen Organe. Die meisten Anmerkungen wurden in die neue Geschäftsordnung integriert, die dadurch in der vervollständigten Form verabschiedet werden konnte. Durch die Verabschiedung der neuen Geschäftsordnung wird die Vollversammlung der INGOs neben der parlamentarischen Vollversammlung, dem Ministerkomitee und dem Kongress der Regionen und Gemeinden zum 4. konstitutiven Organ des Europarates. Die neue Bezeichnung des Representivorgans der INGOs lautet: Konferenz der INGOs des Europarates.

Der Generalsekretär des Europarates, Herr Terry Davis, strich in seiner Begrüßungsrede vor der INGO-Vollversammlung die Bedeutung der INGOs heraus und beteuerte seine Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit den INGOs durch ihr neues Statut zu vertiefen.

Am Rande der Vollversammlung fanden informelle Treffen der FAFCE Vertreter, Herr Georges Nothelfer und Generalsekretär Kloiber, mit Msgr. Vito Rallo, Sondergesandter des Heiligen Stuhles beim Europarat, Frau Jutta Gützkow, Abteilungsleiterin für NGOs und Zivilgesellschaft, Frau Irena Kowalczyk-Kedziora von der Generaldirektion III-Department für sozialen Zusammenhalt und Sozialpolitik und Frau Susi Morgan von der Sektion der Europäischen Sozialcharta statt. Hauptanliegen der FAFCE Vertreter im Gespräch mit Msg. Rallo, Frau Kowalczyk-Kedziora und Frau Gützkow war die offizielle Teilnahme der FAFCE am Expertenkomitee "Kinder und Familie". Die FAFCE wird aber nach Auskunft von Frau Kowalczyk-Kedziora bis 2006 warten müssen, bis das Liaison Komitee fünf neue INGOs als Vetreter in dieser Arbeitsgruppe nominiert. Trotz allem sprach sich Kowalczyk-Kedziora für eine intensivere Zusammenarbeit aus und lud die FAFCE ein, zu spezifischen Themen Ihre Expertise einuzbringen.


Das Treffen der Internationalen Katholischen Organisationen (OIC) am Vorabend der Vollversammlung war eine gute Möglichkeit, die neue Vertreterin der FAFCE beim Europarat vorzustellen (im Bild mit Herrn Georges Nothelfer). Frau Jenny Schuler , eine 28jährige Religionslehrerin aus Strasbourg, wird die FAFCE in Zukunft bei den Treffen der Arbeitsgruppen in Strasbourg vertreten. Schuler, die Rechtswissenschaften studierte, wurde vor allem von Herrn Nothelfer über die verschiedenen Organe des Europarates, die Arbeitsgruppen, in denen die FAFRCE mitarbeitet und ihre zukünftige Aufgabe in Kenntnis gesetzt.

 

 

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